Die Ex als Single-Erfolgsfaktor?
Ich habe heute mal wieder ein bisschen in der Blogosphäre rumgeschnuppert und bin dabei auf das Blog Generation Singles gestoßen. Dort schreibt der Autor in einem Beitrag von einem Gespräch mit einer Bekannten, die wohl schon gewisse Erfahrungen im Speed-Dating gesammelt hat:
“Als ich das letzte Mal beim Speeddating war, malträtierte meine Nachbarin vom Nebentisch die Jungs mit ihrer Artillerie aus Fragen über Ex-Freundinnen und Karriereziele so sehr, dass sie nach dem Wechsel an meinen Tisch von mir ausnahmsweise hingerissen waren.. Ich musste nur anbieten: „Soll ich vielleicht erst ein wenig über mich erzählen, während du wieder Luft holst?“ Sie waren wie Wachs in meinen Händen.“
Quelle Generation Singles
Dieses Verhalten ist bei Frauen, die Speed-Dating als Kennenlern-Chance nutzen, wohl gar nicht so selten. Sie checken den Wert Ihres Gegenübers ab und messen ihn an den Erfahrungen, die er mit anderen Frauen gemacht hat. Warum gingen die anderen Beziehungen auseinander? Hat er oder sie Schluss gemacht? Das alles scheinen Faktoren zu sein, die heute bei der Partnerwahl wichtig sind.
Da stellt sich nur die Frage: Ist es positiv oder negativ, wenn man schon mehrere Beziehungen hinter sich hat. Einerseits sprechen ja wenige Beziehungen dafür, dass man keinen Schürzenjäger vor sich hat. Andererseits deuten viele Beziehungen auf einen großen Erfahrungsschatz hin und, sollte das als Grund nicht ausreichend sein, bieten zumindest eine Menge Gesprächsstoff.
Mir ist es bisher noch nie in den Sinn gekommen, den Menschen nach seinen bisher erlebten Beziehungen zu bewerten. Nachdem ich mich aber intensiv mit Singles, Flirten und Dating beschäftige, merke ich immer wieder, das meine Ansichten eh nicht so repräsentativ sind. Was sagen denn meine Leser zu dem Thema?
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