Flirten: Aller Anfang ist schwer!

Wie schon berichtet, hatten wir neulich Abend den ersten Flirty-Themenchat veranstaltet - und es war aus meiner Sicht ein voller Erfolg. Über eine Stunde redeten wir rund ums Thema Online-Flirt und schnell kam heraus, wo die großen Probleme liegen: Es ist die erste Ansprache. Und das Problem ist auch im Real-Life das größte. Also: Wie bringt man die ersten Worte gekonnt herüber?

Ein Mitglied der Flirt-Community sagte mir, dass er häufig mit einem einfachen Hallo, wie geht’s das Gespräch eröffnet. Aber das findet er selbst sehr langweilig und dementsprechend hat er auch nicht gerade ein gutes Gefühl dabei. Wir waren uns allerdings alle schnell einig, dass dieser Einstieg nicht das schlechteste ist - wenn man wirklich Interesse am Gegenüber bekundet. Nach diesem Satz sollte es dann allerdings auch ähnlich weiter gehen, man sollte also auf offensichtliche Interessen und ähnliches eingehen. Dann kommt es ehrlich herüber.

Vorsicht ist allerdings bei Humor geboten. Natürlich kann ein witziger Spruch hier und da punkten, aber gerade in Sachen Witzigkeiten sind die Geschmäcker sehr verschieden und man kann schnell ins Fettnäpfchen treten. Hier also lieber ein wenig warten, bis man seinen Lieblingswitz vorbringt.

Ein weiteres Do Not ist die Zusendung von Gedichten zur Flirteinleitung. Ein Chatter schrieb, er mag Haikus und versendet diese daher auch gern. Ansich ist das eine tolle Sache, wenn man sie vielleicht auch noch selbst verfasst. Aber für die erste Kontaktaufnahme ist es einfach zu viel. Wenn es gleich so persönlich wird, schrecken doch viele ab. Das zweite Problem: Nicht alle wissen, was ein Haiku ist. Und muss man das Werk erst erklären, geht jeglicher Charme verloren.

Männer und Frauen waren sich am Ende des Themenabends einig: Die erste Kontaktaufnahme kann ruhig simpel und ein Stück unpersönlich sein. Wichtig ist, dass man danach am Ball bleibt und echtes Interesse an den Personen zeigt. Dann klappt es leichter mit dem Flirt!

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