Flirten mit Medienbruch?

FlirtenEben fand ich bei ANDERS|denken einen interessanten Blog-Eintrag über eine Geschäftsidee, die Online-Dating via T-Shirts in die reale Umgebung integrieren will. Dort geht es um einen Studenten, der ganz Mailand zur Flirtzone machen will. Wie? Ganz einfach: Auf einem T-Shirt steht ein Code - und wenn einem der Shirt-Träger gefällt, schickt man ihm per SMS einfach eine Nachricht. Das Ganze hängt dann mit einer Online-Community zusammen und natürlich mit Shirt-Shops.

Ganz neu ist diese Idee wirklich nicht, auch in abgewandelten Formen trat sie schon häufiger auf. Aber irgendwie hat niemand den großen Durchbruch damit geschafft. Kann sich das jetzt mit Web 2.0 ändern?

Allgemein geht man ja eher davon aus, dass ein Medienbruch der Werbung nicht unbedingt zuträglich ist. Will ich für eine Internetseite werben, mache ich das auch am besten direkt im Internet. Aber irgendwie trifft das ja hier auch nicht wirklich zu, denn die Community im Netz ist hier ja nur das Mittel zum Zweck - und nicht das Ziel der Werbung. Viel werbewirksame wird allerdings die Mundpropaganda sein. Ob im Netz oder im Real Life - je mehr Menschen mit diesen Shirts rum laufen, desto mehr wollen auch etwas darüber erfahren.

Ich finde den Ansatz auf jeden Fall interessant und bin gespannt, ob sich die Shirt-Idee dieses Mal durchsetzt. Witzig ist sie auf jeden Fall!

Quelle Foto flickr.com by gilles itzkovitchklein

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