Undateable?
In einem amerikanischen Online-Magazin ist vor einiger Zeit ein ziemlich interessanter Artikel mit dem Titel An online nightmare: Becoming undateable erschienen. Ich habe ihn leider erst heute entdeckt, möchte ihn jedoch auch nicht vorenthalten.
Online-Dating ist weltweit zu einem beliebten Spiel geworden. Immer mehr Menschen versuchen ihr Glück im Internet zu finden und schaffen es auch - einige allerdings scheinen nie den oder die Richtige zu finden. In dem genannten Artikel ist es Wolf, ein 30-jähriger Single, der über Jahre hinweg Online Dating-Sites im Internet besucht hat, aber nirgends sein Glück fand. Und dabei werben die Portale doch immer dafür, dass dort garantiert jeder Topf seinen Deckel findet. Das stimmt aber nur bedingt, denn aufgrund der Bewertungs- und Matchingfunktionen, die auf vielen Portalen die Singles zusammenführen sollen, fallen auch immer mehr durch das Raster hindurch und werden so gut wie gar nicht beachtet.
So sind nicht wenige Singles auf derartigen Portalen nicht mehr damit beschäftigt, einen Partner zu finden. Viel mehr sind sie auf der Suche nach Leuten, die ihr Profil gut bewerten, so dass sie auf der Single-Liste weit nach oben kommen. Es ist schon fast ein Kampf, der viel Anstrengung kostet und weit am Ziel vorbei geht.
Ist es hier in unseren Landen schon genauso wie in Amerika? Ist man lieber ein Top-Single als ernsthaft auf Partnersuche zu gehen? Wir wollen es doch nicht hoffen, denn die interessantesten Menschen findet man meist erst durch Zufall in den Single-Portalen - und diesen Menschen ist es auch egal, wie Unbekannte sie bewerten!
Artikel gefunden bei azcentral.com
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